Julia Uhlig – Mit Herz und Engagement für Eller

Mit Herz und Engagement für Eller

Mein Ziel: Ein l(i)ebenswertes Düsseldorf für alle Nachbarinnen und Nachbarn! Und ein würdevolles Leben. Unabhängig von der Größe des Geldbeutels.
Frischer Wind für Eller und Vennhausen – Deshalb kandidiere ich!
Junge Menschen brauchen eine Stimme in der Politik. Daher möchte ich die Zukunft unserer Stadt mit frischen, neuen Ideen aktiv mitgestalten. Das Schöne an der Kommunalpolitik: Die Arbeit wird direkt vor Ort umgesetzt. Besonders gefallen mir die persönlichen Begegnungen mit meinen Nachbarinnen und Nachbarn im Viertel. Ich höre, was die Menschen bewegt. Denn Politik findet in erster Linie vor der Haustür statt.
Zukunft für Kinder und Jugendliche

Seit mehr als 100 Jahren wurde von der Stadt bei der Eingemeindung des Stadtteils Eller ein Gymnasium versprochen. Doch lange Zeit tat sich leider nichts. Die SPD hat immer wieder darauf gepocht und konnte nun Erfolge erzielen. Es ist geplant, dass erste Gymnasium im Stadtbezirk spätestens 2025 zu eröffnen.

Bildung liegt mir und der SPD am Herzen – für unsere Kinder und Jugendlichen hier vor Ort nimmt die Stadt Millionen in die Hand. Zum Beispiel für den Neubau der Lore-Lorentz-Schule. Hier wird ein neues Schulgebäude das Alte ersetzen. Es ist die Bildung, durch die die Zukunft unseres Quartiers aktiv gestaltet werden kann und die den Kindern große Chancen eröffnet.

Auch die Freizeiteinrichtungen und Freizeitmöglichkeiten für die Jugend liegen mir am Herzen. Der realisierte Skatepark war schon vor der offiziellen Eröffnung ein Magnet und ist seit der Eröffnung ein echtes Highlight für Eller. Jahrelang wurden Skater immer wieder vertrieben und haben nun in Deutschlands größtem Skatepark eine Heimat gefunden. Auch das Jugendzentrum Eller konnte an der Bernburger Straße, nach langem Niedergang und durch das großartige Engagement unseres leider verstorbenen Ratsherrn Harald Walter, wieder öffnen. In der Aue klagte man jahrelang über Platzmangel und über Konflikte mit den Anwohnern. Dennoch: Die Jugendfreizeiteinrichtung ist jetzt ausgebaut, vergrößert und mit einem eigenen Außengelände ausgestattet.

Ich möchte mich aber mit diesen Erfolgen nicht zufriedengeben. Viel lieber möchte ich an ihnen anknüpfen:

Wo Jugendarbeit aufgrund baulicher Maßnahmen oder Personalmangel wegfällt, fordere ich konsequentes Handeln seitens der Kommune und des Jugendamtes, indem u.a. ein attraktives Freizeitangebot sichergestellt wird. Des Weiteren kämpfe ich dafür, dass die Jugendsozialarbeit im Stadtbezirk ausgeweitet wird und für die Jugendlichen im öffentlichen Raum genügend Platz für ihre Aktivitäten und Bedürfnisse geschaffen wird. Für mich gilt: Die Kinder und Jugendlichen in Eller und Vennhausen verdienen die gleichen Chancen wie jene in Oberkassel. Der Geldbeutel darf die Zukunft der Kindern nicht diktieren.
Bezahlbarer Wohnraum – Mehr davon!

Alle Bürgerinnen und Bürger der Landeshaupt müssen bezahlbar wohnen können, und dafür möchte ich kämpfen. Denn wie auch bei den Kindern, darf der Geldbeutel nicht über die Zukunft eines Menschen entscheiden. Niemand darf seine Wohnung verlieren, weil die Rente nicht reicht oder die Wohnung teuer saniert wird. Daher stelle mich aus tiefster Überzeugung an die Seite der Mieterinnen und Mieter und fordere mehr und dauerhaft bezahlbaren Wohnraum. Jeder Mensch hat das Recht auf ein Dach über dem Kopf. Investoren wollen teure Luxuslofts oder Mini-Appartements bauen? Düsseldorf braucht keinen weiteren Luxus! Unsere Stadt braucht günstigere Wohnungen für Azubis (z.B. Azubiwohnheime),
Wohnungen für Studierende, bezahlbaren Wohnraum für Alleinerziehende sowie für Familien und Menschen mit geringem Einkommen und kaum ausreichender Rente. Düsseldorf muss lebenswert für alle Bürgerinnen und Bürger sein. Nicht nur für die wenigen Privilegierten.

Aus diesem Grund möchte ich die seit 2014 unter Oberbürgermeister Thomas Geisel und der SPD Ratsfraktion angestoßene soziale Wohnraumpolitik noch weiter vorantreiben. Die errungenen Erfolge sind wichtig und richtig. Aber wir sind noch nicht am Ziel. Wir haben die städtische Wohnungsgesellschaft mit ausreichend Geld ausgestattet, damit sie bezahlbaren Wohnraum für die Bürgerinnen und Bürger schaffen kann. Ohne Zweifel der richtige Weg. Denn schon jetzt werden mehr Sozialwohnungen gebaut, als aus der Sozialbindung fallen.

Auch Barrierefreiheit für das Wohnen im Alter oder Menschen mit Einschränkungen ist für mich eines der wichtigsten Projekte, die es voranzutreiben gilt. Für dementsprechend pragmatische Lösungen müssen schnell und unbürokratisch Fördergelder zur Verfügung gestellt werden.

Verkehrswende und Radschlag

In die Infrastruktur für das Fahrrad wurde mit dem Radschlag durch ganz Düsseldorf viel investiert. So wurden am Gertrudisplatz neue Abstellmöglichkeiten für Fahrräder geschaffen. An der S-BahnHaltstelle Eller Süd wurden Fahrradboxen aufgestellt und an der Haltestelle Alt Eller haben wir neue Fahrradbügel montiert. Zudem hat die SPD Projekte für sichere Fahrradwege angestoßen. So wurden z.B. im letzten Jahr die nötigen Gelder freigegeben,um Sicherheitsstreifen für Fahrradfahrer auf der Karlsruher Straße und auf dem Werstener Feld zu realisieren. Auf der Karlsruher Straße zwischen Heidelberger Straße und Vennhauser Allee sollen die Sicherheitsstreifen in breite Fahrradwege verändert werden.

Doch wir sind noch lange nicht am Ziel. Fahrradfahren ist trotz neuer Bußgelder nicht wirklich sicherer geworden, weswegen wir breitere Fahrradwege und Fahrradstraßen-Zonen realisieren wollen. Daher setze ich mich auch zusätzlich dafür ein, dass die Lückenschlüsse im Fahrradwegenetz vorangebracht werden.

Auch im Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs hat sich viel getan. So wird Taktverdichtung der U75 bald Realität werden (die dichtere Taktung am Abend wurde sogar bereits umgesetzt). Und mit dem Wegfall des Linksabbiegers an der Schlesischen Straße und dem Verkehrsversuch Erkrather Straße, wurde die U75 pünktlicher als jemals zuvor. Auch bei vielen Buslinien wurde die Taktung sichtbar verdichtet und viele Haltestellen, wie zum Beispiel an der Fuldaer Straße und Alt Eller, wurden barrierefrei umgebaut. Ein weiteres großes Projekt für das ich brenne, ist die Barrierefreiheit der U75 in Eller. Die Umsetzung gelingt am besten mit einem U-Bahn-Tunnel unter der Gumbertstraße. Die Gumbertstraße soll als Fußgängerzone ausgewiesen werden, um die Barrierefreiheit zum Einzelhandel herzustellen und eine bessere Aufenthaltsqualität zu ermöglichen.

Aber all dies ist noch nicht das Ende der Verkehrswende. Ich stehe für ein preiswertes, sauberes und zuverlässiges Streckennetz ein. Darum fordere ich gemeinsam mit der SPD Düsseldorf und der SPD Eller-Lierenfeld das 365-Euro-Ticket (das entspricht nur 1 € am Tag!). Die Beantragung für die entsprechenden Mittel beim Bund ist bereits erfolgt, damit Busse und Bahnen preiswerter werden. Wir möchten, dass künftig Sauberkeit und Zuverlässigkeit der Busse und Bahnen weiter verbessert und mehr überdachte Wartemöglichkeiten geschaffen werden.

Wir sind Vielfalt

Eller ist ein vielfältiger, bunter und multikultureller Stadtteil. Hier leben Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, heterosexuelle Menschen, sowie Leute aus der LSBTI*-Community – alles Menschen, die das Leben in Eller nicht erschweren, nein: Sie bereichern unseren Stadtteil! Ich bin stolz darauf, in einem diversen Stadtteil zu Hause zu sein. Wo Kulturen und diverse Menschengruppen aufeinandertreffen, findet ein Austausch statt. Es ergeben sich viele Blicke über den Tellerrand, von denen wir profitieren können. Überall dort, wo das friedliche und tolerante Miteinander
angegriffen wird, stelle ich mich gegen hassvolle, rechte Hetze und vermeintlich einfache Antworten auf komplexe Probleme. Menschverachtung und Hass sind nie gute Argumente. Eigentlich sind sie gar keine Argumente, sondern schlicht und einfach menschenverachtender Hass, den man nicht tolerieren darf. Keine Tolerenz für Intoleranz. Lassen wir nicht zu, dass Rassismus und Extremismus unsere Herzen vergiften! Lokal statt online kaufen

Wir haben in Eller am Gertrudisplatz einen wunderbaren Ort, um uns im Freien aufzuhalten und am Wochenmarkt einzukaufen. An der Gumbertstraße finden wir schnell alle Läden für alle Dinge des täglichen Bedarfs. Als Mitglied der Werbegemeinschaft „Individueller“ ist es mir ein großes Anliegen, dass wir den lokalen Einzelhandel vor Ort alle gemeinsam unterstützen. Nur durch regelmäßige Einkäufe vor Ort, können wir den Handel vor Ort stärken und eine funktionierende Infrastruktur in Sachen Einzelhandel erhalten. Meine Haltung lautet stets: Was ich vor Ort gut kaufen kann, besorge ich nicht im Online-Handel. Denn der gibt keine Gelegenheit zum Schaufensterbummeln, zum Stöbern oder für ein nettes Gespräch mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Ich setze mich daher aktiv für die Stärkung des lokalen Einzelhandels, des Handwerks und natürlich auch der Vereine ein. Der wichtigste Weg ist dazu für mich immer das direkte Gespräch mit den Menschen vor Ort.